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Bäretswil

Bäretswil – Ein originales UeBB-Bahnhofsgebäude

Das Bahn­hof­ge­bäu­de Bärets­wil wur­de durch die UeBB im Jahr 1901 erbaut. Mit sei­nen zwei Stock­wer­ken ent­sprach es der ers­ten von zwei Gebäu­de­klas­sen, die bei die­ser Bahn zur Anwen­dung kamen. Wei­te­re iden­ti­sche Bau­ten ent­stan­den in Hom­brech­ti­kon und Dürn­ten ; bei­de sind noch heu­te im Ori­gi­nal­zu­stand. Die SBB ent­schlack­te die Fas­sa­de nach der Ver­staat­li­chung mas­siv, was dem Gebäu­de ein für die 1940er-Jah­re typi­sches bie­de­res Aus­se­hen ver­lieh. Die Ein­stel­lung des Per­so­nen­ver­kehrs 1969 ver­schon­te die gan­ze Anla­ge vor wei­te­ren Inves­ti­tio­nen und bau­li­chen Ver­än­de­run­gen. Wegen des Stück­gut-Ver­kehrs setz­ten die SBB hier jedoch noch bis 1990 einen Vor­stand ein, der auch Bil­let­te ver­kauf­te. Seit­her stellt nur der DVZO noch Betriebs­per­so­nal, und 2000 kam zusam­men mit der Stre­cke die gan­ze Anla­ge an den Ver­ein. Eine Fas­sa­den­sa­nie­rung in Zusam­men­ar­beit mit einem Spon­so­ring-Pro­jekt des Maler­meis­ter­ver­ban­des Zür­cher Ober­land erlaub­te dem DVZO im Jahr 2007, dem Auf­nah­me­ge­bäu­de das ori­gi­na­le Aus­se­hen der UeBB-Zeit wie­der zurück­zu­ge­ben. Auch der direkt ange­bau­te höl­zer­ne Güter­schup­pen erstrahlt seit­her in alter Frische.

Die Gleisanlagen in Bäretswil

Die Gleis­an­la­ge Bärets­wil bestand zu UeBB-Zei­ten nach der Norm die­ser Bahn aus einem Durch­gangs­gleis, einem Aus­weich- und einem Stum­pen­gleis. Im Hin­blick auf die Ver­staat­li­chung 1947 wur­de die­se Anla­ge elek­tri­fi­ziert, ein Jahr spä­ter aber bereits mit einem zwei­ten Aus­weich­gleis und dem Anschluss­gleis für den LANDI ergänzt. 1985 erfolg­te die Deselek­tri­fi­ka­ti­on des Stumpengleises.