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Hoher Besuch beim DVZO in Bauma
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Herausgeputzte DVZO-Remisen in Uster
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«Habersack»-Treffen in Bauma am 16./17.10.2010
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Barrierenposten 98a im Neuthal

Der Barrierenposten 98a im Neuthal ist ein original eingerichtetes Wärterhaus, wie sie es bis in die 1980er-Jahre schweizweit zu Hunderten gab. Die Wärterinnen – Barrierenfrau war neben der Rottenköchin jahrzehntelang der einzige Beruf, den Frauen bei der Bahn ergreifen konnten – hatten einen strengen Job, der höchste Zuverlässigkeit verlangte. Schon ab den 1950er-Jahren wurden sie mehr und mehr Opfer der ersten Rationalisierungen. Niveauübergänge wurden aufgehoben, durch Unterführungen ersetzt oder mit automatischen Sicherungsanlagen ausgerüstet. Ein tragischer Unfall in Pfäffikon ZH führte 1982 zum Entscheid der SBB, alle verbliebenen Barrierenposten so rasch wie möglich aufzuheben. Dreizehn Jahre später verschwand der letzte für immer. Für den DVZO war dies der Anlass, dieses Stück Eisenbahnkultur im lebendigen Betrieb der Nachwelt zu erhalten. Da auf der DVZO-Strecke nirgens solche Posten existierten und die Hauptstrassenübergänge für die Installation von alten Barrieren zu kritisch sind, wählte man als Standort den Übergang einer wenig befahrenen Gemeindestrasse im Neuthal, die bisher nur von Andreaskreuzen gesichert war. Als Wärterhaus installierte das Team um die Initianten Christoph Maag und Wisi Bischofberger die zur gleichen Zeit in Glarus überzählig gewordene Bude des Bodenwärters Seite Netstal. Im April 1996 konnte das fertige Bauwerk mit Böllerschüssen aus einer Hagelkanone eingeweiht werden. Als einzige Konzession an die Neuzeit sind in diesem Posten entgegen der Originalsubstanz Deckungssignale montiert. Sie zeigen dem Lokführer rechtzeitig an, dass die Barrieren wirklich geschlossen sind und erhöhen so die Sicherheit markant. Ausserdem erlauben sie, statt einem einzigen bei Bedarf auch zwei Züge im Blockabstand verkehren zu lassen.



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